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Hightechprodukt Babymilch

Einfach nur «Milch»? Von wegen! Durch intensive Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse wurden neue Herstellungsverfahren entwickelt und die Zusammensetzung von Baby­nahrung verbessert, um den Nährstoffbedarf von Säuglingen optimal zu decken.

Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden in  erster Linie kuhmilchbasierte Produkte als  Alternative zu Muttermilch verwendet. Diese Produkte erreichten jedoch nicht den Nährstoffgehalt und die Zusammensetzung von Muttermilch. Heute werden Säuglingsnahrungen hergestellt, die speziell auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt sind. Sie enthalten eine ausgewogene Mischung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten sowie unterstützen ein gesundes Wachstum und eine optimale Entwicklung des Kindes.

Was hat sich bis heute getan?

Die Babynahrung hat sich in den letzten 50 Jahren erheblich weiterentwickelt. Die Forschung hat dazu beigetragen, dass die Produkte immer besser den Bedürfnissen von Säuglingen gerecht werden und eine gesunde und sichere Alternative zur Muttermilch bieten. Heute wird grösster Wert auf die Ver­wendung von hochwertigen Zutaten gelegt, um die Sicherheit und Gesundheit der Babys zu gewährleisten. Babynahrungen werden streng nach den gesetzlichen Vorschriften  hergestellt und unterliegen umfangreichen Qualitätskontrollen. Ein weiterer wichtiger Fortschritt ist die Einführung von speziellen Produkten, die auf die besonderen Bedürfnisse der Babys abzielen. Dazu gehören beispielsweise hypoallergene Formeln für Säuglinge mit Nahrungsmittel­allergien oder Verdauungsproblemen sowie glutenfreie Optionen für Babys mit Zöliakie.


Das Abpumpen von Muttermilch 
kann stillenden Müttern gewisse 
Vorteile bieten.

Spezielle Bedürfnisse abdecken

Manche Babys haben besondere Bedürfnisse. Um diesen gerecht zu werden, existieren eine ganze Reihe Spezialnahrungen. Doch welche Babys können davon profitieren?

  • Frühgeborene oder untergewichtige Babys: Spezialnahrung für Frühgeborene oder untergewichtige Babys ist darauf ausgelegt,  den Nährstoffgehalt und die Kalorienzufuhr zu erhöhen, um deren Wachstum und Entwicklung zu fördern.
  • Babys mit Nahrungsmittelallergien: Einige Babys entwickeln allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel wie etwa Kuhmilchprotein, Soja, Eier oder Gluten. Für diese Babys stehen spezielle hypoallergene Formeln zur Verfügung, die diese allergenen Bestandteile nicht enthalten.
  • Babys mit Verdauungsproblemen: Einige Babys haben Schwierigkeiten bei der Verdauung. Dies äussert sich beispielsweise durch häufiges Spucken, Koliken oder Verstopfung. Hier gibt es spezielle Formulierungen, die leichter verdaulich sind und spezielle Inhaltsstoffe enthalten, um diese Verdauungsprobleme zu lindern.
  • Babys mit bestimmten Erkrankungen: Es gibt verschiedene medizinische Gründe, die eine spezifische Babynahrung erfordern. Beispiele sind Babys mit angeborenen Stoffwechselstörungen, Zöliakie, Laktoseintoleranz oder gastrointestinalen Erkrankungen. Für sie gibt es angepasste Milchprodukte. 

Moderne Babynahrung
berücksichtigt die individuellen 
Bedürfnisse von Babys.

Muttermilch aus der Flasche

Es gibt sowohl Hand- als auch elektrische Pumpen, die zur Gewinnung von Muttermilch eingesetzt werden können. Viele Apotheken vermieten und erläutern die Handhabung dieser Geräte und haben das entsprechende Zubehör zur Hand. Das Apothekenpersonal kann mit vielen Tipps behilflich sein!

Damit die Haltbarkeit der Milch optimal gewährleistet wird, sollte beim Abpumpen auf sehr gute hygienische Verhältnisse geachtet werden. Milch, die auf diese Weise gewonnen wurde und die in sterilisierten Fläschchen aufbewahrt wird, hält bis zu sechs Stunden bei Raumtemperatur, drei bis fünf Tage im Kühlschrank und maximal sechs Monate in der Gefriertruhe. Wobei zu beachten ist, dass sich die Muttermilch laufend dem Alter des Kindes anpasst: Am Anfang ist sie deutlich weniger sättigend als nach ein paar Monaten. Eingefrorene Milch sollte schonend im Kühlschrank aufgetaut und nicht nochmals eingefroren werden.

Muttermilch richtig aufbewahren

Es gibt sowohl Hand- als auch elektrische Pumpen, die zur Gewinnung von Muttermilch eingesetzt werden können. Viele Apotheken vermieten und erläutern die Handhabung dieser Geräte und haben das entsprechende Zubehör zur Hand. Das Apothekenpersonal kann mit vielen Tipps behilflich sein!

Damit die Haltbarkeit der Milch optimal gewährleistet wird, sollte beim Abpumpen auf sehr gute hygienische Verhältnisse geachtet werden. Milch, die auf diese Weise gewonnen wurde und die in sterilisierten Fläschchen aufbewahrt wird, hält bis zu sechs Stunden bei Raumtemperatur, drei bis fünf Tage im Kühlschrank und maximal sechs Monate in der Gefriertruhe. Wobei zu beachten ist, dass sich die Muttermilch laufend dem Alter des Kindes anpasst: Am Anfang ist sie deutlich weniger sättigend als nach ein paar Monaten. Eingefrorene Milch sollte schonend im Kühlschrank aufgetaut und nicht nochmals eingefroren werden.