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Mit Haut und Haar festlich gestylt

Für das Weihnachtsfest oder die Silvesterparty darf es auch mal etwas mehr Zeit vor dem Spiegel sein als im Alltag. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über Frisur und Make-up.

Wenn uns wieder ein rauer Wind um die Ohren weht, verstecken wir die Haare gern unter einer warmen Mütze. Die Wetterbedingungen im Herbst und Winter strapazieren Haut und Haar: Draussen herrschen Kälte und Nässe und in den Innenräumen ist die Luft oft trocken. Umso mehr möchte man sich für die Festivitäten am Jahresende etwas Besonderes gönnen. Eine aussergewöhnliche Frisur, ein neuer Haarschmuck oder ein spezielles Make-up bringen etwas Glamour in diese dunklen, kurzen Tage. Wer glatte Haare hat, möchte vielleicht an Weihnachten oder Silvester einmal überraschend mit Wellen auftauchen. Das geht ganz einfach mit ein paar Streifen Alufolie: Man wickelt die feuchten Haarsträhnen einzeln von der Spitze her bis zum Ansatz ein und lässt die Haare so trocknen. Raffinierte Frisuren lassen sich zudem relativ einfach mit kleinen oder grösseren Haarklammern stecken. Auch kunstvoll geflochtene Zöpfe in allen Variationen sind gerade wieder sehr in Mode. Im Handel findet man zudem eine grosse Auswahl an Maschen, Bändern, Perlen, Reifen, Spangen und anderem Haarschmuck.

Volumen geben oder Locken bändigen

Vor dem Frisieren ist aber natürlich erst mal eine gründliche Haarpflege nötig. Dafür sollte man ein Shampoo wählen, das zu seinem Haartyp passt. Bei stark fettender Kopfhaut und eher dünnem Haar sind zum Beispiel Mittel mit Meerestang, Zedrat- oder Brennnesselextrakt geeignet. Sie können die Talgabsonderung leicht reduzieren. Bei sehr feinem Haar, das eher schlaff wirkt, verhelfen Volumen-Shampoos der Frisur zu etwas mehr Fülle. Mittlerweile steht eine Vielzahl entsprechender Produkte zur Verfügung. Sie enthalten Zutaten wie Malvenextrakt, Zitrusfrüchte, Goji-Beeren, Bier oder Lavaerde. Doch Achtung: Wie ein Test des K-Tipp kürzlich ergeben hat, reizen viele dieser Produkte die Kopfhaut oder können sogar zu Allergien führen. Zudem wurden Stoffe gefunden, die schädlich sind für Wasserlebewesen. Besser verträglich für die Umwelt und die Kopfhaut sind Shampoos mit dezenten oder gar keinen Duftstoffen sowie solche, die mit einem Naturkosmetik-Label ausgezeichnet sind. Um der Frisur etwas Halt zu geben, verpasst man ihr mit einem guten Haarwachs den Finish.

Eine aussergewöhnliche Frisur,
ein neuer Haarschmuck oder
ein spezielles Make-up bringen
etwas Glamour in die dunklen,
kurzen Tage.

Wer bereits von Natur aus mit üppigem Haar oder einem wilden Lockenkopf gesegnet ist, benötigt eher ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo. Empfehlenswert ist zudem ein pflegender Conditioner, der die Haare mit Nährstoffen versorgt und entwirrt. Nach dem Waschen wickelt man ein Tuch um den Kopf oder lässt die Haare an der Luft trocknen. Nicht ratsam ist ein Föhn mit heisser Luft. Bei trockenem, strapaziertem Haar hilft zudem eine Behandlung mit Kokosöl: Einen Esslöffel gut einmassieren und einige Minuten oder über Nacht einwirken lassen. Danach auswaschen.

Wellness fürs Gesicht

Auch der Gesichtshaut darf man in diesen Tagen mal etwas Gutes tun. Wohltuend und erfrischend ist eine Maske. Sie spendet Feuchtigkeit, reinigt die Poren und revitalisiert die Haut. Während das Produkt wirkt, können Sie sich einige Minuten der Entspannung gönnen. Für eine feine und reinere Haut sorgen zudem Peelings. Bei den Peelingprodukten gibt es solche, die mechanisch wirken – also die Zellen mit winzigen, rauen Körnchen ablösen – sowie chemische, die sanfte Säuren enthalten. Die Wahl der Methode sollte dem Hauttyp angepasst werden. Das Personal in Apotheken kann Kundinnen und Kunden beraten.

Keine Angst vor Farben

Bevor man zum Schminkkasten greift, sollte man die Gesichtshaut vorbereiten. Nach dem Reinigen trägt man eine pflegende Tagescreme auf und gleicht allfällige kleinere Hautunreinheiten mit einem Primer aus. Ein Concealer verbirgt Pickel oder Rötungen. Weiter kann man die Haut gleichmässig mit einer Foundation leicht abdecken, die man sanft mit einem grossen Pinsel verteilt. Wichtig ist dabei, dass man den Farbton auf den Hautton abstimmt. An fettenden Stellen hilft ein Puder gegen unerwünschten Glanz. Mit sanftem Rouge oder Highlighter betont man bestimmte Gesichtspartien geschickt. Dann erst tragen Sie Eyeliner, Mascara, Lidschatten und Lippenstift auf. Vor dem Zubettgehen ist eine gute Reinigung der Gesichtshaut wichtig, mit einem sanften Mittel, das Schminke, überschüssigen Hauttalg und Schmutz ablöst. Eine nahrhafte Nachtcreme unterstützt die natürliche Hautregeneration während des Schlafens.

Für den geheimnisvollen Blick

Frisur und Schminke dürfen für die Silvesterparty auch mal etwas extravaganter ausfallen. Vielleicht leisten Sie sich einen Lippenstift in einer knalligen Farbe? Einen speziellen Nagellack oder einen Lidschatten mit Gold, Silber und Glimmer?

Besonders angesagt sind gerade sogenannte Smokey Eyes. Bei diesem Schminkstil wird die Haut direkt rund um das Auge mit dunkler Farbe betont, sodass sich ein Kontrast zum Augenweiss und der Iris ergibt. Je weiter vom Auge entfernt, desto hellere Farben verwendet man. Die einzelnen Töne werden leicht verwischt, sodass sie übergangslos wirken. Direkt am Augenlidrand kann man mit Eyeliner oder Kajal nachhelfen sowie reichlich Wimperntusche verwenden. Bevor man jedoch zum Lidschatten greift, sollte man stets eine dünne Schicht Augen-Primer auftragen. Dies sorgt für längeren Halt.

Dieser Artikel erschien in einer Ausgabe der astreaAPOTHEKE und wurde für die Website angepasst. Die vollständige Ausgabe der astreaAPOTHEKE ist jeweils in der Apotheke erhältlich und erscheint zehnmal im Jahr.