Warme Ernährung

Warme Ernährung

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RAT AUS DER APOTHEKE

«Ich bin neulich über den Begriff ‹warme Ernährung› gestolpert. Sie solle sehr gesund sein, vor allem in der kalten Jahreszeit, hiess es. Damit können ja nicht normale warme Mahlzeiten gemeint sein – oder doch?»

Apothekerin: «Die ayurvedische Ernährung wie auch die traditionelle chinesische Medizin (TCM) schreiben Lebensmitteln eine thermische Wirkung zu. Gewisse Gerichte wärmen den Körper von innen und sind gleichzeitig leicht verdaulich. Dazu zählen heisse Gemüsesuppen, Eintöpfe mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sowie einige Obstsorten und Kräutertees – idealerweise gewürzt mit Ingwer, Zimt, Kurkuma oder milden Kräutern.

Warme Ernährung regt die Verdauung und den Stoffwechsel an, stärkt die Abwehrkräfte, wirkt ausserdem beruhigend auf Magen und Darm und vermittelt ein wohliges Gefühl. Auch eine Tasse heisser Tee zwischendurch oder ein warmes Frühstück am Morgen tragen zur inneren Wärme und zum Wohlbefinden bei.

Für den Alltag eignen sich einfache Mahlzeiten wie ein Haferbrei zum Frühstück, eine leichte Gemüsesuppe am Mittag und ein warmes Gericht mit Getreide, Gemüse und Fleisch am Abend. Wichtig ist, auf frische, saisonale Zutaten zu achten und stark verarbeitete Produkte möglichst zu meiden. Gewürze oder Kräuter können zusätzlich die Durchblutung fördern und das Essen bekömmlicher machen.»

Foto: © eflstudioart / AdobeStock

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